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HomeDiskussionen in der SchachweltZwei oder drei – ein Präsident gesucht

Zwei oder drei – ein Präsident gesucht

Titelfoto: Rafal Oleksiewicz/FIDE

Einer fehlte auf der Bühne: der Kandidat des Deutschen Schachbundes, der damit sprichwörtlich kein gutes Bild abgab. Er setzt nur auf Einzelgespräche mit Delegierten und vernachlässigt den öffentlichen Auftritt. Ob das reicht? Am 26. September 2026 wählt die Hauptversammlung in Samarkand einen neuen Präsidenten.

Ein Kommentar von Thorsten Cmiel

Arkadij Dvorkovich trat am 24. Juli 2026 vom Amt als FIDE-Präsident zurück, da er auf einer EU-Sanktionsliste gelandet war. Der ehemalige indische Schachweltmeister Vishy Anand übernahm als Interims-Präsident zeitweise die Führung des Weltschachbundes. Auch wenn der Russe Dvorkovich, anders als versprochen, für eine dritte Amtszeit kandidieren wollte, er wäre wohl wiedergewählt worden. Insbesondere aus europäischer Sicht sind seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine russische Anwärter auf den Job des Verbandspräsidenten suspekt. Russland ist bei dieser Schacholympiade bereits zum dritten Mal nicht dabei, da der Weltschachbund ein Antreten von russischen Teams unter deren nationalen Farben verbietet. Dvorkovich wollte das zuletzt langsam ändern. Die russische Föderation hatte bereits im Mai 2022 auf die kritische Haltung der Europäer reagiert und ist seither dem asiatischen Kontinental-Verband beigetreten. Die Sanktionen gegen Russland auf Weltebene hatte das freilich nicht beeinflusst.

Seit dem Rücktritt von Arkadij Dvorkovich ist das Rennen um seine Nachfolge offener als zuvor. Es gibt drei Kandidaten, zwei Deutsche und einen kasachischen Unternehmer, der ursprünglich als Vize von Dvorkovich antreten wollte und jetzt selbst Präsident werden will. Seit einigen Wochen bekämpfen sich die Kontrahenten mit allerlei Vorwürfen offen und verdeckt, zuletzt schienen die Kandidaten etwas abzurüsten. Ein innerdeutscher Konflikt erreichte die Weltbühne und wirft ein peinliches Schlaglicht vor allem auf eine deutsche Ex-Präsidentin, aber beginnen wir mit den drei Kandidaten.

Kandidat Timur Turlov

Der kasachisch-russischstämmige Unternehmer Timur Turlov, geboren 1987 in Moskau, führt ein an der US-amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq und den kasachischen und usbekischen Börsen notiertes Unternehmen, die Freedom Holding. Freedom bot ursprünglich vor allem russischen Staatsbürgern einen besseren Zugang zu internationalen Geldanlagen, ist also ein Finanzunternehmen. 2022 zog sich die Freedom Holding (FRHC) von der russischen Börse in Moskau zurück, hat ihren Hauptsitz in Kasachstan und ihre Europazentrale auf Zypern, was ihren Ursprung bereits im Jahr 2008 hatte. Turlov entschied 2022 nach Ausbruch des Krieges mit der Ukraine seinen Wohnsitz endgültig nach Almaty in Kasachstan zu verlegen und ist inzwischen kasachischer Staatsbürger. In der ehemaligen sowjetischen Teilrepublik lebt Turlov mit seiner Familie bereits seit 2011.

Das Freedom-Sponsoring war 2026 maßgeblich für die Vergabe des diesjährigen Kandidatenturniers auf die Mittelmeerinsel. Hier wurde über Turlov bekannt, dass er als Vizepräsident im Team Dvorkovich antreten wolle. Bis dahin waren das nur Gerüchte gewesen. Auf Zypern gab es zudem erste Bestätigungen, dass Turlov das mittelständische Unternehmen Chessbase in Hamburg übernehmen könnte. Kurze Zeit später wurde es offiziell. Dieses Investment sorgte in der Schachwelt für einige Aufmerksamkeit. Eingefädelt worden war die Akquisition vermutlich von Emil Sutovski, einem israelischen Schachgroßmeister, der CEO des Weltschachbundes FIDE ist. Als Vize-Präsidentenkandidat soll wie unter Dvorkovich der indische Ex-Weltmeister Vishy Anand an der Seite von Turlov agieren.

Turlov steht für das Establishment. Unter seiner Führung wird der Weltschachbund insbesondere drei Zukunftsprojekte fördern: Schulschach, Entwicklungsfonds und Digitalisierung. Turlov garantiert das Auffüllen des Entwicklungsfonds der FIDE persönlich, will die Einnahmen aber künftig auf mehr Schultern verteilen und Sponsoren einwerben. Das hatte auch Dvorkovich vor seiner ersten Amtszeit im Oktober 2018 versprochen.

Kandidat Wadim Rosenstein

Rosenstein ist ein 1990 in der heutigen Ukraine geborener deutscher Unternehmer aus Düsseldorf, der mit seiner Familie als Kind nach Deutschland kam. Auch Wadim Rosenstein führt eine Holding, die WR Holding. Sein Geschäftsmodell bestand zunächst seit 2014 darin, deutschen Unternehmen bei der logistischen Abwicklung bei Geschäften mit den ehemaligen Sowjetrepubliken zu helfen. Seit Ausbruch des russischen Überfalls auf die Ukraine gab auch Rosenstein seine Dependance in Moskau auf, intensivierte das Geschäft mit den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken und expandierte weltweit.

Auf Weltebene ist Rosenstein, der das Schachspiel in Deutschland erlernte und in der Jugend für einen Kölner Verein spielte, als Sponsor von hochklassigen Turnieren bekannt geworden. Auch mit der FIDE arbeitete er bereits zusammen. Die offene Welt-Team-Meisterschaft ist eine solche Idee, die er mit Sutovski am Telefon besprochen und vereinbart haben soll. Es folgten einige Sponsorings in Deutschland, die er aber eher leise durchführte. Lauter war das Unterstützen des Düsseldorfer Schachklubs in der Schachbundesliga. Nach dem deutschen Meistertitel in der Saison 2024/25 reduzierte Rosenstein sein lokales Engagement und internationalisierte sein Aktivitäten im Schach weiter. Wann genau sein Interesse am Präsidentenposten der FIDE entstand ist schwer zu fassen. Rosenstein fördert bereits schon längere Zeit diverse eigene Turnierserien, die eine Art Leuchtturm-Charakter haben. Beim Kandidatenturnier auf Zypern war Rosenstein einige Tage präsent und seine Ambitionen deuteten sich an. Offiziell durften die Kandidaten ohnehin erst im späten Juni 2026 ihre Kandidatur bekannt geben. Seitdem stellt Rosenstein ein internationales Team zusammen und führt viele Einzelgespräche, die in Samarkand noch intensiver zu sein scheinen. Sein Vize ist Gordon Tang Yigang, ein milliardenschwerer chinesischer Immobilien-Tycoon vor allem mit Investments in Singapur.

Unter Rosenstein wird erwartet, dass die Führung der bisherigen Administration in weiten Teilen ausgetauscht würde. Emil Sutovski könnte das erste Opfer einer Personalrochade an der Spitze sein. Auch Rosenstein setzt auf Schulschach, Inklusion und das Fördern von Frauen. Als wichtigen Baustein sieht er eine Modernisierung der FIDE an, wie er in seiner Bewerbung angibt. Er will den russischen Einfluss auf die FIDE reduzieren und wird von dort als Hauptgegner angesehen und medial attackiert.

Kandidat Jan Henric Buettner

Buettner ist ein 1964 geborener erfolgreicher deutscher Unternehmer, der inzwischen vor allem in Südafrika lebt. Buettner wurde 2024 in der Schachwelt schlagartig bekannt, als er in Kooperation mit Magnus Carlsen eine als Fischer-Schach bekannte und fast vergessene Variante wieder zu neuem Leben erweckte. Das erste Turnier fand in seinem Hotelkomplex in Weißenhaus statt, einem von Buettner entwickelten Luxusressort mit Schloss in Norddeutschland.

Buettner machte aus Fischer-Schach Freestyle-Schach, da er diesen Namen für besser vermarktbar hielt. Ende 2024 entbrannte ein teilweise über Medien ausgetragener Streit mit der FIDE um das Recht, das Event als Weltmeisterschaft auszutragen. Im Jahr 2025 folgte bei hohen privaten Investments eine Freestyle-Tour mit Turnieren unter anderem in Las Vegas, Paris und Kapstadt. Die als Grand Slam aufgelegte Turnierserie verlor aber an Bedeutung und die Finanzierung der teuren weltweit ausgetragenen Events machte eine Verkleinerung notwendig. Ende 2025 kam es zu einer Einigung mit der FIDE, deren Präsident Buettner jetzt werden will. An der Seite von Buettner steht Malcolm Pein, ein englischer Schachunternehmer als möglicher Vize-Präsident in den Startlöchern. Auch Buettner hat deutsche Nachwuchsspieler mehrfach gefördert, stand aber in der Vergangenheit den organisierten föderalen Strukturen im Schach eher skeptisch gegenüber.

Buettner gibt sich weniger politisch und hat sein Programm in einem Manifest aufgeschrieben, das man in unterschiedlichen Sprachen auf seiner Homepage herunterladen kann. Buettner steht für mehr Einfluss, Transparenz und Förderung der nationalen Verbände durch eine Beteiligung von zwanzig Prozent an den Einnahmen zu freier Verfügung zur Förderung nationaler Projekte. Diese Idee haben seine Mitkonkurrenten inzwischen übernommen und damit kann das Duo Buettner/Pein bereits auf einen ersten Erfolg ihrer Kampagne verweisen.

Im Innenfight

Die Kandidaten für die Präsidentschaft kämpfen wenn auch meist hinter den Kulissen mit allerlei gegenseitigen Vorwürfen. So existieren Papiere, die den jeweiligen politischen Gegner in ein schlechtes Licht rücken sollen, manche davon kursieren, andere drohen in den Umlauf zu gelangen. Gleichzeitig verfolgen alle drei Kandidaten ihre eigenen Strategien und lassen beispielsweise das Verhalten der Mitbewerber überprüfen oder Gerüchte streuen. Manche unbewiesenen Behauptungen halten sich hartnäckig.

Das Buettner-Lager musste in einer Nachricht an die Delegierten bereits dementieren, dass er und Malcom Pein gar nicht zur Wahl antreten könnten. Vielleicht hat das damit zu tun, dass nur Rosenstein und Turlov eigene Stände auf dem Expo-Gelände betreiben. Zudem wurden Buettner und Pein im Gespräch mit Turlov und Dworkovich gesehen, was ebenfalls die Gerüchteküche befeuerte: Könnten Buettner und Pein mit einer Wahlempfehlung für Turlov abtreten? Jan Henric Buettner sieht sich und Pein nach seinen Gesprächseindrücken mit vielen Delegierten vorne und denkt gar nicht an Aufgabe seiner Kandidatur, heißt es.

Das Rosenstein-Team musste sich gegen die Vorwürfe einiger afrikanischer Verbände wehren, sie könnten aus politischen Gründen keine Visa erhalten haben und eine Verlegung der Präsidentenwahl sei eine Option. Hintergrund ist, dass Rosenstein sich die Unterstützung der Usbeken gesichert hat. Rosenstein wies Vermutungen politischer Einflussnahme öffentlich zurück. Die Europäische Schachunion (ECU) sprach sich für eine Wahl in Samarkand aus. Inzwischen sollen die afrikanischen Verbandsvertreter ihre Visa erhalten haben.

Timur Turlov war zu Beginn der Schacholympiade nach einem Kurzbesuch lange nicht sichtbar, zeigte dann aber am Tag der sechsten Runde Präsenz in Samarkand, wurde von Dvorkovic rumgeführt und tanzte zu einem Roboter, der offenbar einen landesüblichen Tanz aufführte. Auch zu seiner Person halten sich allerlei Gerüchte mit gezielten persönlichen Angriffen. Eines ist, er könne bald auf einer EU-Sanktionsliste landen.

Alle Kandidaten führen zahlreiche Gespräche mit Delegierten und organisieren kleine Wohlfühlevents. Dazu gehören Delegierten-Essen, karibische Disko-Nächte oder Meetings in Lounges der Kandidaten.

Die Bühne

Anders als bei Wadim Rosenstein gehören für Turlov auch öffentliche Auftritte und Gespräche mit Podcastern zu seinen Aktivitäten. So organisierte seine Kampagne einen Medienabend bei dem kurze Fragerunden möglich waren. Buettner steht Podcastern ebenfalls Rede und Antwort, er setzt wie Rosenstein überwiegend auf Delegiertengespräche, verweigert aber nicht den öffentlichen Auftritt. Rosenstein ist für solche Formate offenbar nicht zu haben. Als die größte Online-Plattform der Welt, Chess.com, eine Debatte mit den drei Kandidaten veranstaltete hielt Rosenstein ein etwas wirr klingendes Eingangsstatement und verschwand ohne weitere Erklärung. Es wirkte wie eine Flucht.

Turlov hingegen stellte sich Peter Heine Nielsen in einem etwa einstündigem Gespräch. Nielsen ist Schachgroßmeister, langjähriger Coach von Magnus Carlsen und zuvor Vishy Anand. Nielsen lebt in Litauen mit seiner Familie und ist ein bekannter Kritiker des Establishments bei der FIDE und potentiell russischen Einflusses. Dass Turlov sich dem Gespräch mit Nielsen stellte, spricht wiederum für diesen Kandidaten.

Es gehört zu den späteren Aufgaben eines Präsidenten sich auf die Bühne zu stellen sowie Journalisten und allgemeiner der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen. Dabei könnte sicherlich je nach Situation die eine oder andere kritische Frage gestellt werden und das erfordert gelegentlich taktisches Geschick bei der Antwort. Dem kann und sollte sich ein Verbandspräsident nicht dauerhaft verweigern. Die FIDE organisierte einen Tag vor der Wahl eine Frage- und Antwort-Runde im Expo-Gelände, wenige Meter entfernt vom Stand von Wadim Rosenstein. Von den drei Kandidaten erschien nur Rosenstein nicht. Die etwa 200 wählenden Delegierten auf der Hauptversammlung sollten auch diesen fehlenden Auftritt in ihr Kalkül bei der Frage nach der Eignung von Kandidaten einbeziehen.

Eine bizarre deutsche Frage

Am 23. September, also zwei Tage vor der Hauptversammlung hier in Samarkand, kam es zu einer bemerkenswerten rechtlichen Auseinandersetzung – Fall 5. Der Hintergrund ist einfach, die Details sind es nicht. Der Kandidat Timur Turlov hatte die Wahl-Kommission der FIDE wegen möglicher Verstöße gegen ethische Regeln angerufen, weil der Deutsche Schachbund mit Wadim Rosenstein eine Sponsoring-Vereinbarung bekannt gegeben hatte. Das neue Präsidium des Schachbund hatte Rosenstein als eine seiner ersten Amtshandlungen als seinen Vertreter und Delegierten für die Versammlung hier in Samarkand nominiert. Hat Rosenstein also die Stimme der Deutschen gekauft? Der Schachbund wehrte sich und verfasste vor knapp einem Monat eine Stellungnahme. Ein Teil der Argumentation des Turlov-Lagers scheint zu sein, dass Rosenstein früher das deutsche organisierte Schach nicht unterstützt habe. Als Zeugin für diese These trat ausgerechnet die ehemalige Präsidentin des Deutschen Schachbundes, Ingrid Lauterbach, hier vor der Ethik-Kommission auf.

Der Deutsche Schachbund engagierte Ian Wilkinson aus Jamaika, der im Team Rosenstein ist, als Rechtsvertreter und wehrte sich gegen die Behauptungen seiner ehemaligen Präsidentin. Glaubt man den Ausführungen von Beobachtern des Geschehens, dann hat Ingrid Lauterbach mehrfach die Wahrheit nicht gefunden und bemerkenswerte Erinnerungslücken gezeigt – sie wusste zu ihrer Zeit nichts von Rosenstein-Sponsorings von Spitzenspielern, Landesverbänden und dass die Frauenbundesliga in einer Krisensituation finanzielle Hilfen von Rosenstein erhielt, das war ihr auch nicht erinnerlich. Der Schachbund legte Belege vor um nachzuweisen, dass es sich hierbei um bewusste Falschaussagen handelte, hieß es.

Unabhängig von der rechtlichen Bewertung: Es ist ein bemerkenswerter Vorgang, dass eine ehemalige Präsidentin des Deutschen Schachbundes sich als Kronzeugin gegen ihren nationalen Verband zur Verfügung stellt. Schachbund und Rosenstein wurden jedenfalls von der FIDE-Ethik-Kommission freigesprochen und die Aussage von Lauterbach als nicht relevant eingeschätzt. Für den Weltschachbund ist die Sache damit vermutlich erledigt – es gibt noch eine Einspruchsmöglichkeit. Aber das Turlov-Lager wird sich kaum eine weitere blutige Nase holen wollen.

Wadim Rosenstein und der Deutsche Schachbund sind bei den Wahlen dabei. Lauterbach wurde am 18. Juli 2026 auf dem Ticket von Zurab Azmaiparashvili als Vizepräsidentin der Europäischen Schachunion (ECU) mitgewählt. Der Georgier ist inzwischen im Team von Wadim Rosenstein. Das könnte bei der nächsten Präsidiumssitzung der ECU nette Gespräche zur Folge haben.

Was jetzt ansteht

Wer nach diesen letzten Ausführungen annimmt, dass die diesjährigen Wahlen eine Art Tiefpunkt bei FIDE-Wahlen darstellen könnten, der hat nicht die Geschichten von Veteranen über die Wahlen in Moskau 1994 gehört. Damals war den Teilnehmern lange Zeit nicht bewusst wann die Abstimmungen zur Präsidentenwahl stattfinden würden. Am Ende war es am dritten Tag, erst dann hatte das Lager des Establishments die nötigen Stimmen unter Einsatz welcher Mitteln auch immer zusammenbekommen, um sicher abstimmen zu können.

Diesmal soll die Wahl am zweiten Tag über die Bühne gehen. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat eine absolute Mehrheit erhalten, fällt der bis dahin schwächste Kandidat raus und es gibt einen zweiten Wahlgang. Deutschland kämpft dann hoffentlich zumindest auf dem Schachbrett um die Pole-Position.


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