Erneut entscheidet Nervenstärke ein Match. Humpy Koneru dominierte erst in der Blitzphase ihre Gegnerin Lei Tingjie. Für Indien bedeutet der Sieg, dass jetzt zwei indische Spielerinnen für das Kandidatenturnier qualifiziert sind. Indien zieht mit den Chinesinnen gleich.
Von Thorsten Cmiel
Schnellschachpartien 15 + 10
Die erste Partie sah Lei Tingjie vorne, die griff an und traute sich dann doch nicht. Sie bekam eine zweite Chance und konnte diese erneut nicht nutzen. Damit endete die erste Partie im Remis. weniger ereignisreich war die zweite Schnellschachpartie mit (15+10), also 15 Minuten Grundbedenkzeit und zehn Sekunden Inkrement pro Zug.
Weiß hat einig Figuren im Angriff. Was sollte Lei Tingjie hier spielen?
Die zweite Partie war eher langweilig und sah die Inderin mit Weiß nie wirklich vorne.
Schnellschachpartien 10 + 10
Die zweite Schnellschachrunde zeigte sehr spannendes Schach mit einigen Windungen und beidseitig einigen Chancen Fehlern. Beide Spielerinnen gewannen letztlich ihre Weißpartien und es ging in die nächste Runde (Blitz).
Blitzpartien 5 + 3
Diesmal gelang es der Inderin mit Weiß früh einen großen Vorteil zu erspielen. Die Chinesin stellte Material ein, die Inderin revanchierte sich und die Partie war ausgeglichen und Lei packte ihren Turm an und konnte eine Drohung von Humpy nicht mehr abwehren. Tragisch. In der zweiten Partie gelang es der Chinesin nicht erneut einen Vorteil zu erarbeiten, sondern es war Humpy Koneru, welche die Partie lange Zeit dominierte. Die Chinesin versuchte noch etwas mit einem zu motivierten Opfer, lief aber in einen Konter.
Lei Tingjie hatte mit beiderseits wenig Sekunden auf der Uhr schon etwas unglücklich agiert und fasste hier den eigenen Turm an. Der konnte nicht nach a7 und es gab auch keine andere Möglichkeit die Drohung des gegnerischen Damenzugs nach d7 mit Doppeldrohungen gegen f7 und des Gewinns der Dame via des Turmzuges nach c8 abzuwehren. Ohne ihr Malheur hätte sie vermutlich den Damenzug nach f8 gefunden. Zwar hängt der eigene Turm auf a1, aber Schwarz kassiert dann einfach den weißen Turm auf c7 via Schachgebot auf d6.
Es ging hin und her: Beide Inderinnen konnten mit Weiß im Turmendspiel gewinnen. Dann war beiden Spielerinnen der Gewinn entglitten und es sah nach zwei Stichkämpfen aus. Am Ende gewann die jüngere Inderin doch noch, weil ihre Gegnerin zu schnell und immer wieder ungenau spielte. Divya gewann glücklich, aber genauso verdient und steht als erste Spielerin im Finale der Weltpokal der Frauen in Batumi in Georgien.
Von Thorsten Cmiel
Turmendspiele sollten die Spielerinnen auf Weltebene eigentlich beherrschen, aber wenn der Einsatz hoch und die Bedenkzeit knapp ist, dann passieren unfassbare Fehler. Insofern war der zweite Halbfinaltag denkwürdig und historisch. Mit Divya Deshmukh qualifizierte sich die 19-jährige Inderin für das Finale. Das bringt ihr nicht nur mindestens 35.000 US-Dollar ein, sondern vor allem sichert sich Divya durch das Ergebnis die erste GM-Norm und bei einem Sieg im Finale ist sogar der GM-Titel drin.
1. Halbfinale: Humpy Koneru – Lei Tingjie 0.5 – 0.5
Nach lange Zeit ausgeglichenem Spiel verdaddelte die Chinesin das Turmendspiel und stand vor dem Aus. Humpy Koneru sollte eigentlich gewinnen, aber auch die ältere der beiden verbliebenen Inderinnen zeigte überraschende Schwächen bei der Siegführung. Sie verpasste die gleiche Idee zweimal und muss deshalb am nächsten Tag im Schnellschach erneut ran.
An beiden Brettern gab es an diesem Tag spannende Turmendspiele. Wie sollte Koneru Humpy hier am besten fortsetzen?
2. Halbfinale: Divya Deshmukh – Tan Zhongyi 1 – 0
Selten hat man so ein Drama bei den Partien mit klassischer Bedenkzeit im Weltcup in Batumi gesehen. Es ging um viel, vor allem für die Inderin. Damit man die Partie und ihren Verlauf besser nachvollziehen kann, zerlege ich besonders lange Partien in mehrere Abschnitte. Aber es gab noch mehr spannende Momente als hier herausgehoben wurden.
Unkommentierte Partie
Ausgewählte Momente einer ausgekämpften Partie
Beginnen wir mit einigen Fifty-Fifty-Entscheidungen, die ich beim Zuschauen für interessant hielt. Welche Entscheidung jeweils richtig war, kann in der ausführlichen Analyse nachgesehen werden.
In der Eröffnungsphase hatte die Inderin eindeutig mehr vom Spiel. Hier ist einer von mehreren spannenden Fifty-Fifty-Momenten. Die Frage lautet: Wie sollte es Weiß mit dem Damentausch halten? Oder sollte Divya besser auf den Tausch auf d8 verzichten und die Damen mit dem Zurückschlagen auf c1 für einen späteren Angriff auf dem Brett behalten?
Ebenfalls Fifty-Fifty-Entscheidung. Diesmal geht die Frage an die Schwarzspielerin. Sollte die Chinesin mit dem Läufer oder mit dem Bauern auf d5 zurückschlagen?
Eine weitere Fifty-Fifty-Entscheidung. Soll Divya auf a7 nehmen oder besser den f-Springer nach d6 ziehen?
Beide Türme sind angegriffen. Was ist hier der stärkste Zug für Schwarz? – So präsentiert ist es sicher einfacher als in einer praktischen Partie, in der man nicht weiß, dass etwas in der Luft liegen könnte. Aber keine Angst gelegentlich sind meine Fragen Fallstricke. Und nun?
Wie sollte Weiß hier am besten fortsetzen? Divya hat es nach 21 Sekunden richtig gespielt und eigentlich war die Partie entschieden.
Hier gibt es für die Chinesin Tan Zhongyi zwei Züge, die das Remis sichern. Von ihren zehn Minuten Restzeit verbrauchte Tan nur zwei Minuten und entschied sich falsch. Das zu schnelle Spielen in Endspielen war ihr schon vor wenigen Monaten zum Verhängnis beim WM-Kampf gegen Ju Wenjun geworden.
🇮🇳 19-year-old Divya Deshmukh advances to the Finals of the FIDE Women’s World Cup 2025!
Zweimal Indien gegen China. Es geht um ein wichtiges Zeichen, ob die Inderinnen oder weiter China die Schachwelt bei den Frauen dominieren können. Mit Zhu Jiner ist bereits eine Chinesin für das Turnier der Kandidatinnen qualifiziert. Die Inderinnen könnten ausgleichen, wenn es ihnen gelingt zwei Qualifikationsplätze zu besetzen.
Von Thorsten Cmiel
Neben der Qualifikation zum Turnier der Kandidatinnen geht es auch um ordentlich Preisgeld in Batumi. Die Siegerin erhält 50.000 US-Dollar. Die restlichen Preisgelder sind 35.000, 25.000 und 20.000 US-Dollar. Neben der Finalpaarung wird der dritte Platz ebenfalls ausgespielt. Die Gewinnerin des Spiels um Platz drei bekommt den dritten Qualifikationsplatz.
Die vier Halbfinalistinnen
Name (Land)
Geburtsjahr (Alter)
Elozahl (Elo-Delta)
Weltranglistenplatz
Titel
Lei Tingjie (China)
1997 (28)
2557 (+14.6)
3
GM
Tan Zhongyi (China)
1991 (34)
2527 (+12.8)
8
GM
Koneru Humpy (Indien)
1987 (38)
2536 (+0.8)
4
GM
Divya Deshmukh (Indien)
2005 (19)
2463 (+6.4)
18
IM
1. Halbfinale: Lei Tingjie – Humpy Koneru 0.5 – 0.5
Das folgende Video der FIDE zeigt wie die Chinesin zum Brett kommt und ihre Gegnerin bei der Meditation nicht stören will.
🧘♀️ When your opponent is meditating and you don’t want to disturb the vibe…
— International Chess Federation (@FIDE_chess) July 22, 2025
In diesem Moment verbrauchte die Chinesin sechs ihrer verbliebenen knapp vierzig Minuten Restbedenkzeit. Sie fand hier nicht die richtige Fortsetzung. Was ist ihr hier zu empfehlen?
2. Halbfinale: Tan Zhongyi – Divya Deshmukh 0.5 – 0.5
Die Chinesin spielte in der Eröffnung ziemlich zahm und musste sich früh mit dem halben Punkt zufrieden geben. Im 13. Zug (b3-b4) hatte Tan wieder einen ihrer positionellen Böcke eingebaut. Danach stand Divya zufriedenstellend und kam nicht mehr sonderlich ins Schwitzen. Man merkt den Spielerinnen an, dass der Weltcup und sein teilweise emotionales Auf- und Ab an die Grenzen der Kräfte geht.
Divya Deshmukh (19) setzt ihr beeindruckendes Turnier fort. Der Tag begann mit einem Sieg mit den weißen Steinen gegen Harika Dronavalli (34). In der zweiten Partie war die Angelegenheit nicht ganz so überzeugend. Aber am Ende setzte sich der starke Wille der jüngeren Inderin durch.
Von Thorsten Cmiel
In der ersten Partie folgten die Spielerinnen lange einer Stichkampfpartie von Harika und Goryachkina aus dem Jahr 2021. Harika, diesmal mit Schwarz unterwegs, wich zuerst ab, indem sie auf den Sprengungszug mit ihrem c-Bauern zunächst verzichtete und einige bekannte nützliche Züge spielte. Ein Fehler genügte Divya dann, um großen Vorteil zu erzielen.
In der Pause bereitete sich Divya am Rechner vor, wohingegen ihre Gegnerin früh am Brett erschien. Es wurde ein Krimi, der leicht den Ausgleich hätte bedeuten können.
Zwei Inderinnen und zwei Chinesinnen spielen im Halbfinale gegeneinander. Nach den Partien mit klassischer Bedenkzeit ist lediglich nicht klar, welche Inderin gegen Tan Zhongyi antreten muss. Divya Deshmukh und Harika Dronavalli müssen noch im Schnellschach ran.
Von Thorsten Cmiel
Lei Tingjie (CHN) – Nana Dzagnidze (GEO) 2 – 0
Den sichersten Eindruck machte die Chinesin Lei Tingjie im Viertelfinale. Zwar hatte auch die Georgierin Nana Dzagnidze in der Eröffnungsphase der ersten Partie ihre Chancen, aber in der zweiten Partie stand Lei die gesamte Partie zunächst besser und dann auf Gewinn. Ihre Gegnerin hatte eine Chance auf Ausgleich, aber mehr nicht. Lei muss im Halbfinale gegen die Iinderin Koneru Humpy antreten.
Koneru Humpy (IND) – Song Yuxin (CHN) 1.5 – 0.5
Die Inderin gewann die erste Partie recht überzeugend nachdem die Chinesin in der folgenden Stellung einen überraschenden Zug auswählte.
Eine spannende Stellung ist auf dem Brett entstanden. Jetzt sollte die Chinesin Song am besten ihren Springer nach f8 zählen und den Bauern auf e6 decken. Stattdessen beendete sie die Eröffnungsphase mit der kurzen Rochade und stand nach dem Nehmen auf e6 schlecht. Es gab noch einige kleinere Swings, aber die Inderin gewann ihre Partie insgesamt verdient.
Tan Zhongyi (CHN) – Vaishali (IND) 1.5 – 0.5
In der ersten Partie hatte Vaishali ihre Chancen mehr als den halben Punkt zu holen. Dafür musste sie in der folgenden Stellung richtig reagieren. In der Folge bliebt die Stellung trotz der leichten materiellen Unwucht immer etwa ausgeglichen.
Welchen Zug sollte Weiß hier am besten spielen? Die Lösung liegt so gefragt auf der Hand. Der richtige Zug war es den Springer auf f3 mit dem Turm via a3 zu decken. Nach dem Damenzug der Inderin nach e2 war der größte Teil des erarbeiteten Vorteils weg.
Die Chinesin gewann insgesamt verdient eine schwierige Partie mit zahlreichen interessanten Wendung. Vaishali bekam erneut ihre Chance, nutzte diese allerdings nicht. Zunächst eine Fehleinschätzung der Chinesin und dann etwas später eine überraschende Entscheidung der Inderin.
Fifty-Fifty: In dieser Stellung reduzieren wir die Auswahl auf zwei grundsätzlich Alternativen. Soll Weiß mit f5 fortsetzen und die gegnerische Dame attackieren oder nicht? Was ist Weiß sonst zu empfehlen?
Wie sollte die Inderin am Zug hier mit Schwarz fortsetzen? Sie entschied sich prinzipiell falsch und flog letztlich nach einigem Hin- und Her bei diesem Spiel auf zwei Resultate aus dem Rennen.
Divya Deshmukh (IND) – Harika Dronavalli (IND)
Der Ereignisloseste Wettkampf im Viertelfinale bisher. Die erste Partie der beiden Goldmedaillen aus Budapest im Vorjahr sind sicherlich keine Rivalinnen, die sich aufs Schärfste bekämpfen. So kam es auch, aber in der zweiten Partie hatte die 19-jährige Divya durchaus Chancen, wollte dann aber das Remis vermutlich zu sehr.
Zwei Paarungen gingen in die Verlängerung. Zunächst gewann Harika Dronavalli in der nächsten Schnellschachrunde, nachdem Kateryna Lagno erneut gute Chancen ausgelassen hatte. Im anderen Wettkampf ging es bis zur Blitzpartie (5+3). Erneut gewann Indien und damit sind vier von acht Spielerinnen
Von Thorsten Cmiel
Beide verbliebenen Wettkämpfe zeichneten sich durch beiderseitige Dramen aus. Es gibt nicht mehr Spannung und grandioseres Schach. Dafür muss man nicht Lottoschach spielen, sondern man benötigt die richtige Motivation der Spieler und Spielerinnen und eine geeignete Anreizstruktur, die das Eingehen von Risiken nicht bestrafen, sondern das Spielen auf Gewinn incentivieren.
Harika Dronavalli – Kateryna Lagno: 2.5 – 3.5
Der Wettkampf ging nahtlos weiter wie in den Runden zuvor. Die Russin hatte schnell mehr vom Spiel und zwischendrin längere Zeit sogar eine Gewinnstellung, zumindest wenn man den Rechenhelfer befragt. Statt ohne Risiko auf Gewinn zu spielen tauschte Lagno ein Turmpaar zu früh und konnte sich nicht mehr gegen den folgerichtigen Ausgleich wehren. Wer so viele Chancen liegen lässt läuft natürlich Gefahr irgendwann ausgekontert zu werden. Genau so kam es in der zweiten Partie
Das Skript für die Partie entsprach den vorherigen Partien. Lagno steht auf Gewinn und ihr versagen irgendwann die Nerven. Immerhin hatte die Inderin diesmal nach der Eröffnung klar vorteilhaft gestanden, aber ebenfalls durch eine überraschende Tauschaktion die Stellungsbewertung zu ihren Ungunsten gedreht. Im Viertelfinale muss Harika jetzt gegen Divya ran. Dadurch scheidet in jedem Fall eine Inderin aus, aber gleichzeitig erreicht eine Spielerin das Halbfinale.
Die beiden Spielerinnen lieferten sich einen epischen Kampf bei dem beide Spielerinnen den Gewinn verdient gehabt hätten. Die Spielerin mit mehr Glück am heutigen Tag gewann. Wenn man die Partien auswertet, dann wird klar, dass die Kasachin das bessere Schach gespielt hat, aber bei schnellen Formaten zählt das nur bedingt.
Die entscheidenden Blitzpartien (5+3)
Im Viertelfinale sind noch vier Inderinnen, drei Chinesinnen und als Vertreterin der Gastgebernation eine Georgierin dabei. Keine FIDE-Russin ist mehr dabei und das dürfte eine der größten Überraschungen sein. China und Indien dominieren die Schachwelt bei den Frauen.
Die vier Stichkämpfe beginnen mit der gleichen Farbverteilung wie am Tag zuvor. An den vier Paarungen ist jeweils eine Inderin beteiligt. In der ersten Schnellschachrunde holten die Inderinnen zwei volle Punkte, mussten aber auch zweimal hinter sich greifen. Was dann folgte war erneut grandioses Kampfschach: Divya und Koneru remisierten ohne größere Schwierigkeiten und standen lange auf Gewinn. Harika und Vaishali glichen ihre Kämpfe aus.
Von Thorsten Cmiel
Humpy Koneru – Alexandra Kosteniuk 1.5 – 0.5 (Indien weiter)
Zwei Erfahrene Spielerinnen treten gegeneinander an: Die Exweltmeisterin (2008-2010) Alexandra Kosteniuk (41) scheint im gesamten Turnier auf ihre Fähigkeiten mit kürzerer Bedenkzeit zu setzen. Diesmal ist Kosteniuk aber sicher nicht die Favortin. Koneru Humpy (38) ist zweimalige Schnellschachweltmeisterin (2019 und 2024) und dürfte damit eine mindestens ebenbürtige Gegnerin für die Wahlschweizerin sein.
Die erste Partie (25+10) begann als solides Katalanisch in einem nicht ganz so ausgearbeiteten Abspiel mit dem Damenzug nach d3. Die Inderin löste mit Weiß die Spannung zu früh auf und geriet deutlich ins Hintertreffen nicht nur auf dem Brett, sondern auch auf der Uhr. Die Inderin versuchte die Stellung zu verkomplizieren, stand aber objektiv auf Verlust. Es zeigte sich, dass Angreifen einfacher als Verteidigen ist. Kosteniuk verpasste im Verlauf zwei Chancen die Fesselung des Läufers b7 durch taktische Tricks aufzuheben und stellte letztlich die Partie grob ein.
Nur das Ergebnis zählt: In der zweiten Partie stand die Inderin lange Zeit und mehrfach auf Gewinn. Verdient zog Koneru Humpy ins Viertelfinale ein. Dort spielt sie gegen die Chinesin Song Yuxin.
Die Inderin Vaishali (24) ging als Favoritin in dieses Duell, hat aber ihren fairen Anteil an Glück für diesen Weltcup bereits aufgebraucht. Die 19-jährige Kazachin Meruert hatte in den Runden zuvor gezeigt, dass sie eine nervenstarke Spielerin ist und sich keinesfalls ohne Gegenwehr aus dem Rennen nehmen lassen dürfte. Ihr Sieg gegen Alexandra Gorychkina dürfte ihr völlig zurecht Respekt im Feld eingebracht haben. Die Kazachin und die Inderin Divya Deshmukh sind noch keine Großmeister sondern führen als höchsten Titel den des Internationalen Meisters.
Die Kazachin wählte eine aggressive Spielweise gegen die solide Caro-Kann-Verteidigung von Vaishali und holte zunächst nichts heraus. Im Zentrum bauten die Spielerinnen eine Stellung mit Abhängigkeiten auf, die keine Seiten bevorzugen sollten. Einzig die immer noch leicht geschwächte Königsstellung der Inderin sah etwas bedenklich aus. Statt sich zweimal in taktische Verwicklungen zu stürzen spielte Vaishali einen langsamen Zug und stand auf Verlust.
Die Vorzeichen in der zweiten Partie waren bekannt. Die Inderin musste liefern und war erfolgreich. Wer sich die Partie mit Rechnerhilfe anschaut, der sieht viele Swings und grobe Fehler. Ich verzichte auf eine ausführliche Kommentierung
Beide Spielerinnen gehören ebenfalls zu den erfahrenen Spielerinnen im Feld. Harika Dronavalli (34) ist die langjährige Nummer Zwei der indischen Frauenriege. Kateryna Lagno (35) ist gebürtige Ukrainerin, spielt aber bereits längere Zeit für Russland. Sie ist Ex-Weltmeisterin im Schnellschach (2014) und dreimalige Blitzweltmeisterin. Lagno dürfte Favoritin in diesem Zweikampf gewesen sein.
Beide Spielerinnen schenkten sich nichts. in der Eröffnung. Lagno bliebt bei ihrer bekannten Strategie, die Eröffnung riskant anzulegen und sie hatte Erfolg. Beide Spielerinnen übersahen offensichtlich mehrfach ein taktisches Motiv (Einschlag auf g3), das in zwei Spielarten daher kam.
Die Inderin Harika Dronavalli hatte in der zweiten Partie viel Glück. Zuerst übersah Katerina einen taktisch einfachen Gewinn nach einem groben Versehen der Inderin und dann kollabierte die Russin in einem etwas schlechter stehenden Endspiel.
Die spannendste Begegnung ist zwischen der Chinesin Zhu Jiner (22) und der Inderin Divya Deshmukh (19) zu erwarten. Divya hatte die erste Partie gewonnen und die zweite Partie ebenso klar verloren. Beide Spielerinnen mussten in ihren bisherigen zwei Begegnungen noch keine Stichkämpfe bestehen. Es war also die Frage welche der beiden Spielerinnen mit der Situation am besten umgehen würde. Ein Vorteil für die Chinesin war sicherlich, dass sie die erste Weißpartie in der Rückrunde haben würde.
Divya spielte erkennbar verbessert zur Niederlage in der klassischen Partie.
Die Partie war geprägt von dem Wunsch der Chinesin, die alles versuchen musste, um die zweite Partie zu gewinnen. Divya hielt stand und willigte in Gewinnstellung in eine dreimalige Stellungswiederholung ein.
Die Partie der Inderin Divya Desmukh würde darüber entscheiden, ob eine Chinesin im klassischen Schach ausscheiden würde. Das passierte nicht und so zogen drei Chinesinnen in die Runde der letzten acht Spielerinnen ein.
Von Thorsten Cmiel
Lei Tingjie hatte eine schwierige Situation zu überwinden, aber ihre Gegnerin spielte im entscheidenden Moment zu schnell und ungenau. Nur zwei Paarungen fanden eine Siegerin und da es Divya Deshmukh erwischte müssen alle vier Inderinnen diesmal in den Stichkämpfen um den Einzug in die nächste Runde kämpfen. Auch wenn die Georgierin Nana Dzagnidze als knappe Favoritin in die vierte Runde gegangen war, überraschte es doch wie sie gegen Mariya Muzychuk gewann. Entschieden wurden beide entschiedenen Partien durch fehlende Kenntnisse in ansonsten sehr aggressiven Eröffnungen.
Partie des Tages: Zhu Jiner – Divya Deshmukh
Zhu Jiner (China)
Zhu Jiner ist bereits für das Turnier der Kandidatinnen qualifiziert und zeigte als erste der chinesischen Top-Spielerinnen überhaupt Schwächen auf dem Weg hierhin. Die Schwarzpartie gegen Divya am Tag zuvor war für die 22-jährige Ökonomie-Studentin verloren gegangen und diesmal stand sie unter Gewinndruck.
Die Inderin hat genau wie beide Top-Chinesinnen Zhu und Lei noch keine Stichkämpfe gespielt. Es wird spannend sein zu sehen, wie die Spielerinnen mit der Situation umgehen. Nach der zweiten Partie ist Divya auf Rang 18 der Frauen-Weltrangliste und ihre Gegnerin an vierter Position.
Erneut hatte Kateryna Lagno nach der Eröffnung die bessere Stellung und wie am Vortag entglitt der letzten verbliebenen Russin im Turnier die Kontrolle und so kam es zum Remis und damit zum Stichkampf im Schnellschach einen Tag später.
Die Russin Kateryna Lagnos hatte mehrere gute Chancen zumindest das bessere Spiel zu erreichen – sie schien aber mehr damit beschäftigt zu sein, das Remis abzusichern. Wie sollte Lagno mit den schwarzen Steinen hier fortsetzen?
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Die große Chance der Usbekin
Die favorisierte Chinesin Lei Tingjie hatte eine unternehmungslustige Gegnerin und reagierte zunächst souverän, dann jedoch unterlief der Chinesin ein Fehler und ihre Gegnerin bekam die goldene Chance den Wettkampf auszugleichen. Schade für die am niedrigsten eingeschätzte verbliebene Spielerin aus Usbekistan. Den Rekord der Spielerin, die derartig niedrig eingestuft war, und die vierte Runde erreichte hielt bis Umida Omonova eine andere chinesische Spielerin: Hou Yifan.
Lei Tingjie hatte eine passive Stellung ihrer Dame hinnehmen müssen und zudem steht der Springer unglücklich in der Fesselungswirkung des Läufers a3. Wie ist die Stellung einzuschätzen und wie sollte die Usbekin hier am besten fortsetzen?
Die Usbekin steht einen Zug später vor ihrem Kontrollzug und hat noch etwa elf Minuten während ihre Gegnerin noch 33 Sekunden aufweist. Wie schnell und was sollte sie spielen?
Tan Zhongyi und Song weiter mit sicheren Remispartien
Tan Zhongyi hatte nur zu Beginn eine etwas schlechtere Stellung verteidigen müssen und mit einen Qualitätsopfer für einen bulligen Krakenspringer ausreichende Kompensation erhalten. Hier ist die Schlusskonstruktion zu sehen. Weiß kann dem Dauerschach nicht entkommen und die Spielerinnen einigten sich bald auf Remis.
Die Georgierin Lela Javakishvili hatte gegen die Chinesin in der gesamten Partie nie etwas herausgeholt und zuletzt ihre Stellung komplett ruiniert. Die Chinesin bot trotzdem in dieser Gewinnstellung Remis an und zog in die nächste Runde ein.
Mariya Muzychuk verliert deutlich
Die Partie der Georgierin Nana Dzagnidze gegen Mariya Muzychuk nahm einen überraschend einseitigen Verlauf. Dabei hatte die Ukrainerin eine frühe Chance gehabt, um mit Schwarz die Initiative zu übernehmen. Was eine Wissenslücke ist, kann auch mit Logik gelöst werden.
Die Läuferfesselung des schwarzen Springers stört. Wie sollte Schwarz hier am besten fortsetzen?
Paarungen Runde 5 (Stand nach Runde 4.2)
Lei Tingjie (CHN)
Nana Dzagnidze (GEO)
Koneru / Kosteniuk
Song Yuxin (CHN)
Zhu / Divya
Lagno / Dronavalli
Tan Zhongyi (CHN)
Kamalidenova / Vaishali
Fotos Frauen World Cup Batumi 2021: FIDE Chess. Anna Shtourman.
Der Ruhetag vor der vierten Runde bei Frauen-Welt-Cup scheint einigen Spielerinnen bei der Vorbereitung geholfen zu haben. Viermal gewann die Spielerin mit den weißen Steinen. Drei Chinesinnen gewannen ihre Hinrunde und nur Divya konnte ihre chinesische Gegnerin stoppen. Eigentlich hätte Kateryna Lagno ihre Partie gegen Harika Dronavalli ebenfalls gewinnen sollen. Es kam anders.
Von Thorsten Cmiel
Lei Tingjie (China)
Die Topspielerin im Turnier muss sich anders als ihre Landfrau Zhu Jiner, die Lei im Grand-Prix ersetzte, noch für das Turnier der Kandidatinnen qualifizieren. Bisher hat sie Lei ihre Kämpfe mit einem perfekten Ergebnis gewonnen und wirkt sehr souverän.
Die Usbekin ist die Überraschungsspielerin des Turniers bisher. Das Kaliber der Gegnerin scheint diesmal allerdings zu groß zu sein. Dennoch kann Omonova sicherlich mit einen guten Gefühl und etwas Geld die Rückreise antreten. Wer in der vierten Runde ausscheidet bekommt immerhin 9.500 US-Dollar und macht ein ordentliches Plus im Turnier..
Die letzte verbliebene Russin, die unter FIDE-Flagge teilnimmt, ist Kateryna Lagno, die in der vierten Runde gegen die Inderin Harika Dronavalli antreten musste. Eigentlich sah es in ihrer Partie lange Zeit nach einem weiteren vollen Punkt für die Russin mit Weiß aus. aber dann verlor sie doch den Überblick und die Inderin konnte sich in ein ausgeglichenes Turmendspiel retten.
Wie sollte Kateryna Lagno mit den weißen Steinen hier fortsetzen?
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Divya schlägt Mitfavoritin Zhu Jiner
Die Chinesin Zhu Jiner hatte zuletzt gegen die Inderin bei zwei Grand-Prix-Turnieren mit Weiß klar gewonnen und ist bereits für das Turnier der Kandidatinnen im nächsten Jahr qualifiziert. Diesmal spielen die beiden jedoch zwei Partien und es beginnt mit einer Weißpartie für die Inderin Divya Deshmukh. Die 19-jährige zeigte sich bestens vorbereitet und spielte diesmal eine positionelle Variante. Das zeigt, dass sie nicht nur angreifen kann. Die eigentlich schwierige Aufgabe folgt aber dann in der Rückrunde. Nur Divya und Lei Tingjie mussten bisher noch nie in die Stichkämpfe, sondern gewannen mit klassischer Bedenkzeit ihre Wettkämpfe.
Tan Zhongyi erneut sicher mit Weiß
Es ist immer einfacher die Entscheidungen richtig zu treffen, wenn man ein Diagramm vor die Nase gehalten bekommt. In einer Partie fehlt die Hilfestellung. Was sollte die Chinesin hier spielen?
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Song Yuxin: Die Chinesin gewinnt überzeugend
Die Partie der viertstärksten Chinesin im verbliebenen Feld verlief einseitig. Aus der Eröffnung heraus erzielte Song einen Eröffnung und konnte diesen kontinuierlich ausbauen.
Fotos Frauen World Cup Batumi 2021: FIDE Chess. Anna Shtourman.
Die sechs Stichkämpfe beginnen mit der gleichen Farbverteilung wie am Tag zuvor. In der Hinrunde gewann die Ukrainerin Anna Muzychuk deutlich. Nur in der anderen entschiedenen Partie passiert ein Drama. Erneut sind die Stichkämpfe sehr unterhaltsam.
Von Thorsten Cmiel
Hinrunde (15+10)
Die erste entschiedene Partie war ein Kantersieg von Anna Muzychuk, die ihre Gegnerin auf dem falschen Fuß erwischte. In der Partie der Inderin Harika Dronavalli gegen die Griechin Stavroula Tsolakidou gab es eine kurze Phase in der beide Spielerinnen Vorteil hatten, aber die Partie endete letztlich in einem gerechten Unentschieden. Die Niederlage der Russin Valentina Gunina gegen die Georgierin Nana Dzagnidze kann eigentlich nicht erklärt werden. Ansonsten hatte vor allem Vaishali erneut Glück gegen US-Amerikanerin Carissa Yip. In der Partie von Kateryna Lagno gegen Vantika Agrawal versuchte die Russin ihre Gegnerin in taktische Varianten zu verstricken, die verbrauchte viel Zeit, blieb aber ruhig und auch diese Partie endete letztlich friedlich.
Zuletzt hatte die Russin Gunina ihren Läufer von a6 nach c8 gezogen. Wie sollte Schwarz antworten?
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Glück Vaishali. In dieser Stellung zog die US-Amerikanerin überraschend und völlig unverständlich ihren b-Bauern nach vorne und die Partie endete Unentschieden. Jeder plausible Läuferzug bewahrte die schwarze Gewinnstellung.
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Rückrunde (15+10)
Eine bemerkenswerte Rückrunde. Routiniert und verdient gewann Alexandra Kosteniuk die zweite Partie und zog als einzige Spielerin in die nächste Runde ein. Anna Muzychuk konnte mit Schwarz gegen die Chinesin Song Yuxin ein Doppelturmendspiel nicht Remis halten. Valentina Gunina gewann nach einer weiteren verrückten Partie den Rückkampf und erreichte eine Verlängerung. Die Partien der drei Inderinnen endeten zwar sämtlich Remis, hätten aber durchaus entschieden werden können. Während Harika und Vantika gute Chancen auf einen vollen Punkt ausgelassen haben, stand Vaishali erneut auf fast verlorenem Posten.
Die Ukrainerin Anna Muzychuk hat noch etwas mehr als 50 Sekunden und ihre chinesische Gegnerin noch 14 Sekunden. Wie hält man diese Stellung mit Schwarz am Zuge am besten Remis?
2. Stichkampfrunde (10+5)
Die Hinrunde mit erneut verkürzter Bedenkzeit und wie bei jeder neuen Matchrunde zu Beginn vertauschten Startfarben brachte diesmal viele entschiedene Partien und am Ende fünf entschiedene Resultate. Nur Kateryna Lagno und Vantika Agrawal setzten ihre Remisserie zunächst fort. In der zweiten Partie sah es gut aus für die Inderin, die aber im entscheidenden Moment nicht mutig genug agierte, stattdessen ihre Königsstellung ruinierte und ausschied. Anna Muzychuk verlor erneut mit Weiß und bekam in der zweiten Partie keine realistische Chance und wurde von ihrer chinesischen Gegnerin dominiert. Harika gewann ihre erste Partie gegen die Griechin und in der zweiten Partie war wieder alles drin, dann aber gewann die Inderin auch ihre zweite Partie. Nach zwei knappen Remis heute konnte Vaishali diesmal ihre Gegnerin deutlich schlagen und auch die zweite Partie stellte keine allzu schwierigen Aufgaben. Im Match Dzagnidze gegen Gunina gewann diesmal erneut zunächst die Georgierin mit Weiß. Die zweite Partie in dem Match war dann wie immer dramatisch und endete mit dem Rauswurf der Russin.
Mitfavoritin Anna Muzychuk raus
Anna Muzychuk scheint im Verlauf des Wettkampfes ihre Gegnerin unterschätzt zu haben und scheiterte am Ende daher vermutlich an sich selbst. Ihre Gegnerin, die Chinesin Song Yuxin, ist Internationaler Meister (2023) und war zuletzt geteilte Siegerin der Asienmeisterschaft der Frauen. Zuletzt spielte sie wieder vermehrt in Europa und scheint als Ziel den Großmeistertitel anzustreben. Anders als Muzychuk, die zuletzt nur noch Frauenturniere der FIDE mitspielt und dabei außerordentlich erfolgreich war.
Vantika scheidet aus
Bis zur letzten Partie und auch in dieser Partie war Vantika Agrawal immer in Führung – auch im Partieverlauf sah es immer so aus als würde eher sie einen vollen Punkt holen können. Auffällig war auch bei der Inderin ihr vergleichsweise üppiger Zeitverbrauch. Es lag an kleinen Details. In der letzten Partie dieses Wettkampfes fehlte der Inderin der Mut und vielleicht die Intuition im Stile von Tigran Petrosjan ein Qualitätsopfer zu bringen.
Die entscheidende Stellung im Wettkampf von Kateryna Lagno und Vantika Agrawal ist diese hier. Wie sollte Schwarz hier am besten fortsetzen?
Lösung (Hier Klicken)
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Vaishali mit Widerstandskraft weiter
Nimmt man die letzte klassische Partie hinzu, dann gewann Vaishali keinesfalls so deutlich wie es hier aussieht. Sie stand drei Partien hintereinander klar auf Verlust, konnte aber jeweils mit einer starken Widerstandskraft ihre Gegnerin vom Gewinn abhalten. Das ist eine Fähigkeit, die oft unterschätzt wird und bei Vaishali als Vielspielerin in Open-Turnieren und in zahllosen, vermutlich frustrierenden Bulletpartien (10’+1′) mit ihrem Bruder entstanden ist. In der letzten Bedenkzeit gewann Vaishali vor allem die Partie in der fünften Runde nach einer unglücklichen Aufstellung ihrer Gegnerin deutlich.
Wie Harika weiterkam
Die Inderin Harika Dronavalli (34) gehört schon längere Zeit zur erweiterten Weltspitze bei den Frauen. Unvergesslich für Fans ist sicherlich wie sie hochschwanger bei der Schacholympiade 2022 im indischen Chennai ihr Team nicht im Stich lassen wollte und mitspielte. Seit 2011 ist Harika Schachgroßmeister und war lange Zeit die Nummer zwei hinter ihrer Landsfrau Koneru Humpy (38). Diese Position wird sicherlich in den nächsten Jahren von Vaishali (24) und Divya Deshmukh (19) attackiert, aber noch ist die Inderin die Nummer Zwei in Indien.
Die Gegnerin in diesem Match war Stavroula Tsolakidou (25) aus Griechenland. Stavroula trägt den Titel eines Internationalen Meisters und etablierte sich vor allem im letzten Zyklus des Frauen-Grand-Prix. Die Griechin gewann von 2013 bis 2016 drei Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse. Sie ist die Nummer Eins in Griechenland.
Zwischen den beiden Spielerinnen entwickelte sich ein bemerkenswert ausgeglichener Wettkampf bei dem sich am Ende die Inderin durchsetzen konnte. Auffällig war vor allem das etwas schlechter Zeitmanagement der Griechin, das ihr manche Chance verbaute. Bedenkt man wie die letzte Partie entschieden wurde, dann fällt das Ergebnis am Ende sicherlich zu hoch aus.