Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Die Inderin Vaishali übernimmt vor dem Ruhetag die alleinige Führung. die Kasachin Bibisara Assaubaevaund die Russin Goryachkina punkten voll und sind wieder dran.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Es kann nur einen geben: Der Usbeke Javokhir Sindrov regiert Zypern. Zwei Punkte vor bei vier Partien sieht nicht nur deutlich aus, sondern ist es auch.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Die erste Chance, die Javokhir Sindarov im Turnier ausgelassen hat. Jedenfalls ließ er einen Damentausch gegen den Deutschen Matthias Blübaum zu und der konnte danach recht einfach Remis halten. Dafür gewann Anish Giri das Verfolgerduell gegen Fabiano Caruana und ist jetzt „nur“ noch anderthalb Punkte hintendran. Pragg verpasste einen vollen Punkt gegen den Chinesen Wei Yi.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Die wichtigsten Siege gelangen der Chinesin Zhu Jiner gegen Kateryna Lagno und der Inderin Vaishali gegen Divya, also gegen direkte Konkurrentinnen. Anna Muzychuk verpasste erneut eine gute Chance und spielte nur Unentschieden.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. In diesem Turnier läuft es für den Usbeken Javokhir Sindarov. Der spielte zwar in dieser achten Runde nur ein grundsolides Remis gegen Andreij Espenko, aber Hikaru Nakamura gelang es seinen Landsmann in einem Doppel-Turmendspiel zu besiegen. Ein schöner positioneller Sieg gelang Anish Giri, der sich für die Startniederlage gegen den Inder Praggnanandhaa revanchierte.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Die achte Runde hat das Feld erneut zusammengeführt. Der überraschende Gewinn der Inderin Divya gegen die Ukrainerin Anna Muzychuk war die Voraussetzung, dass jetzt fünf Spielerinnen auf dem geteilten ersten Platz stehen. Das dürfte Spannung versprechen.
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Während in der offenen Klasse bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein scheint, ist bei den Frauen noch alles möglich. Die besten Chancen hat die Nachrückerin Anna Muzychuk aus der Ukraine. Dabei war ihr Auftritt bisher solide. Die anderen Spielerinnen müssen aufholen.
Von Thorsten Cmiel
Bevor ich einzelne Spielerinnen und ihr bisheriges Spiel vorstelle, sei der aktuelle Turnierstand betrachtet. Anna Muzychuk hat nur einen kleinen Vorsprung und das Feld ist recht kompakt aufgestellt. Wir haben in den letzten zwei Runden gesehen, dass Spielerinnen sehr schnell aus einem Minus ein Plus machen können. Das gelang der Inderin Vaishali, die trotz zuletzt zweier Siege nicht zufrieden ist mit ihrem Spiel. Immerhin ist sie inzwischen in der Lauerposition. Gespielt wird wie in der Hinrunde nur mit vertauschten Farben. Die sechste und siebte Runde werden getauscht, damit keine Spielerin dreimal Weiß oder Schwarz hintereinander bekommt.
Anna Muzychuk (Ukraine)
Anna Muzychuk wurde am 28. Februar 1990 in Lemberg (Lwiw) in der Ukraine geboren. Anna war als Nachrückerin ins Teilnehmerfeld gekommen, da die Inderin Humpy Koneru eine Woche vor Turnierbeginn auf ihre Teilnahme verzichtete. Anna ist eine ausgezeichnete Blitz.- und Schnellschachspielerin und war bereits zweimalige Blitz-Weltmeisterin (2014 + 2016) und einmalige Schnellschach-Weltmeisterin (2016). 2017 verlor Anna gegen die hier ebenfalls mitspielende Chinesin Tan Zhongyi einen Kampf um den WM-Titel. Anna bleiben in der zweiten Hälfte noch vier Weißpartien. Ihre Chancen das Turnier zu gewinnen sind nicht nur wegen des halben Punktes Vorsprung hoch. Ich möchte ihr eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 35 Prozent zusprechen.
Nach drei Remis in den ersten Runden konnte Anna mit Weiß in der vierten Runde gegen ihre ehemalige Landsfrau Kateryna Lagno voll punkten. Deren Hilfe war an dieser Stelle allerdings notwendig. Wie sollte Lagno mit Schwarz hier fortsetzen?
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Die Chinesin Zhu Jiner war in der sechsten Runde dran und musste ihren 34. Zug ausführen. Sie zog ihren Springer nach g4 und erwachte unsanft. Wie verstärkte Anna danach ihre Stellung?
Lösung (Hier Klicken)
Vaishali (Indien)
Die Inderin Vaishali wurde am 21. Juni 2001 in Chennai geboren. Die 24-jährige Inderin war mehrfach in Jugend-Altersklassen Weltmeisterin und lieferte sich scheinbar einen Wettlauf mit ihrem vier Jahre jüngeren Bruder, Praggnanandhaa. Vaishali errang 2024 als dritte Inderin überhaupt den Großmeistertitel und schneidet historisch gut beim Grand-Swiss ab. 2023 und 2025 gewann Vaishali dieses elfrundige Qualifikationsturnier für die Kandidatenturniere, das nach Schweizer System ausgetragen wird. Das Kandidatenturnier auf Zypern ist nach Toronto 2024 ihr zweiter Auftritt auf der ganz großen Bühne, die zum WM-Kampf führen kann. Ihre Gewinnchancen sind natürlich einen halben Punkt besser als die der folgenden vier Spielerinnen. Gleichzeitig hat Vaishali bislang nicht sonderlich überzeugend agiert. Sie hat eine Chance von etwa 15 Prozent.
In dieser Stellung spielte die Chinesin Tan Zhongyi gegen Vaishali den schockierenden Turmzug nach a1. Es erscheint mir nicht einmal angemessen diese Situation danach weiter aufzulösen.
Wichtiger ist das Verständnis, dass diese Stellung nicht gewinnbar ist. Der schwarze Turm kann nur durch einen Trick oder ein Schachgebot befreit werden. Die Stellungsbewertung ändert sich nicht wenn der weiße König auf g2 steht.
Zhu Jiner (China)
Die 23-jährige Chinesin war die Spielerin des Jahres 2025. Zhu ist seit 2023 Großmeister und profitierte von der Absage von Lei Tingjie, die auf die Teilnahme an der Grand-Prix-Serie 2024/25 verzichtete. Zhu sprang ein, gewann die Eventserie und qualifizierte sich direkt für das Turnier der Kandidatinnen. In 2026 trat sie beim Challenger-Turnier in Prag an und hatte etwas mehr Schwierigkeiten als die Inderin Divya. Das direkte Duell gewann die Chinesin, die eine Art Angstgegnerin für die Inderin zu sein scheint. Inzwischen kämpft Zhu nach Rating sogar um die Vormachtstellung im chinesischen Frauenschach. In der ersten Turnierhälfte gewann und verlor Zhu Jiner zwei Partien. Sie hat wie die anderen Spielerinnen eine Qualifikationschance von etwa zehn Prozent, also etwas weniger als zu Beginn des Turniers. Zhu hat mit dem Bulgaren Ivan Cheparinov einen erfahrenen Sekundanten und das könnte ihr in den letzten Runden helfen.
Aleksandra Goryachkina (Russland unter FIDE-Flagge)
Die drei russischen Teilnehmer im Turnier kann man kaum einschätzen.Die 27-jährigen Russin war bereits im Jugendalter sehr erfolgreich bei Welt- und Europameisterschaften. Auch hatte sie 2025 und 2017 Chancen auf den WM-Titel. Goryachkina spielt immer wieder auch starke Open-Turniere, anders als Anna Muzychuk, Tan Zhonghyi und andere etablierte Topspielerinnen, im Nahen Osten und versucht sich mit starken Großmeistern zu messen. Aleksandra hatte in den ersten sieben Partien drei Gewinnstellungen, scheiterte aber immer wieder an sich selbst. Wie Zhu Jiner sind ihre Chancen auf den Turniersieg etwas zurückgegangen.
Divya (Indien)
Die zwanzigjährige Inderin ist die jüngste Teilnehmerin im Feld. Sie hat im Kinder- und Jugendschach alle Titel abgeräumt, die sie bekommen konnte. Die indische Prinzessin verpasste in der siebten Runde gegen Kateryna Lagno eine gute Chance auf ein Plus im Turnier. Divya ist längst ein Social-Media-Star der Schachszene, einer der meist geklickten Momente zeigt eine Szene in der sie sich scheinbar bei einer Uhr entschuldigt. Divya selbst will allerdings durch ihr Schach auffallen und da hat die Inderin viele interessante Partien zu bieten. Ihre Chancen sind genau wie die der anderen Spielerinnen mit aktuell fünfzig Prozent einzuschätzen.
Kateryna Lagno (Russland hier unter neutraler Flagge)
Kateryna Lagno ist genauso alt wie die Ukranierin Anna Muzychuk und stammt ebenfalls aus Lemberg (Lwiw) in der Ukraine. Sie entschied sich 2014 für einen Föderationswechsel nach Russland. Lagno ist besonders als ausgezeichnete Blitz- und Schnellschachspielerin bekannt. Sie ist verheiratet mit dem russischen Großmeister Alexander Grischuk. Begleitet wird sie beim Kandidatenturnier auf Zypern allerdings von Daniil Dubow (29), der ihr Sekundant ist. Kateryna hatte bisher in jeder Partie mindestens einmal eine Verluststellung. Ihr Spielstil ist für Zuschauer unterhaltsam, dürfte aber ihre Anhänger einiges an Lebenszeit kosten. Genau wie die anderen Spielerinnen mit dreieinhalb Punkten. Gegen Tan Zhongyi gelang Katerina das bisherige Highlight des Turniers.
Die beste taktische Lösung i Turnier der Kandidatinnen bisher. In dieser Stellung fand Kateryna Lagno mit Schwarz einen beeindruckenden Ausheber. Dessen eigentliche Pointe ist ein überraschender Zug etwas später, den man allerdings ohne Hinweis darauf leicht übersehen kann.
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Bibisara Assaubaeva (Kasachstan) und Tan Zhongyi (China)
Die beiden verbliebenen zwei Spielerinnen haben weniger als 50 Prozent der Punkte geholt und es bleibt eine theoretische Restchance, dass eine der beiden Spielerinnen es doch noch schafft sich zu qualifizieren. Bibisara waren nach gutem Start ins Turnier zwei Partien misslungen. Da das Turnier bisher nicht durch Konstanz der Spielerinnen aufgefallen ist, könnte vor allem die Kasachin noch vorne eingreifen.
„Mehmet Mars Seven“ errechnet den Game Intelligence (GI) Score, der auf Genauigkeitswerten der gespielten Partien beruht. Kateryna Lagno hatte in jeder ihrer sieben Partien irgendwann eine verlorene Stellung. Daher ist sie ganz hinten in dieser Liste zu finden. Am Ende zählen aber die Punkte.
Die verpassten Punkte sind noch aussagekräftiger. Anna Muzychuk hat insofern alles aus ihren Partien herausgeholt.
Am Ruhetag auf Zypern gab das norwegische Unternehmen „Take Take Take“ eine exklusive Kooperation mit dem Open-Source-Infrastrukturanbieter Lichess bekannt. Die Kooperation markiert gleichzeitig eine Zusammenarbeit der Norweger mit dem US-Branchenriesen Chess.com. Künftig sind die beiden Unternehmen Konkurrenten. Zwischen die Stühle gerät der ehemalige Schachweltmeister Magnus Carlsen, der als Markenbotschafter für die US-Amerikaner vertraglich verpflichtet und Anteilseigner bei beiden Unternehmen ist.
Ein Kommentar von Thorsten Cmiel
Diese Nachricht schlägt in der Schachwelt ein wie eine Bombe. Mats André Kristiansen, CEO von „Take Take Take“, verkündete den Bruch mit dem US-Unternehmen „Chess.com“. Man sei mit der Zusammenarbeit nicht zufrieden und sieht wohl das eigene Wachstum durch den Verzicht auf Spielfunktionen bei der eigenen Lern-App gefährdet. Das ergibt Sinn, denn gerade beim Schach liegt für viele Nutzer der Spaß in der Kombination von Lernen und Spielen. Die US-Amerikaner wollten durch Vereinbarungen offenbar ihre Monopolstellung verteidigen. Mit „Lichess“ steht jetzt für die Norweger ein technologisch aus meiner Perspektive besser aufgestellter Partner bereit. Lichess hat zwar weniger Nutzer weltweit, aber die kritische Masse von ständig verfügbaren Online-Nutzern dürfte das Charity-Unternehmen bieten. Damit fordern die Norweger das Quasi-Monopol von Chess.com im Online-Schachmarkt offen heraus. Die US-Amerikaner und ihre Investoren dürften die Nachricht nicht gerne gehört haben, da ein eigener Börsengang in den nächsten Monaten zu erwarten war. Ein neuer Konkurrent könnte die erzielbare Marge von Chess.com langfristig reduzieren, zumindest wenn es den Norwegern gelingt ein attraktiveres Angebot auf den Markt zu bringen. Sogar unter Großmeistern wird immer wieder Kritik am US-Unternehmen laut, da die Spielplattform von Chess.com technologisch nicht zufrieden stellend ist, so Kritiker.
Die US-Amerikaner kompensieren technische Probleme bisher mit finanziellen Anreizen für Spitzenspieler, die unter anderem bei der Titled-Tuesday-Serie jede Woche Preisgeld gewinnen oder sich für andere Events qualifizieren können. Diese Turniere sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs zahlreicher Online-Events mit denen das US-Unternehmen seine dominante Position dokumentieren möchte. Die typischen Online-Nutzer ohne internationalen Titel, also die große Mehrheit der zahlenden Abonnenten, hat nur einen begrenzten Nutzen davon. Ausgerechnet über diese Turnierserie berichtete das norwegische Unternehmen in der Vergangenheit ausführlich und zahlte den US-Amerikanern sogar noch das Preisgeld, um dafür in einem Video verhöhnt zu werden. Kristiansen kommentiert das Video und zeigt einen Ausschnitt, der die Norweger zum Nachdenken gebracht hat. Kein guter Deal für die Norweger also, zumal Chess.com der eigenen technologischen Entwicklung im Weg stand. Konfliktäre Ziele und Interessen führen zwangsläufig zu Trennungen von Unternehmenspartnerschaften, so auch hier.
Zusätzliche Brisanz bekommt die Nachricht, die zeitgleich durch neun weitere Ankündigungen im Blog flankiert wurde, durch die Doppelrolle von Magnus Carlsen, der Anteile an beiden Unternehmen hält. Der Superstar der Schachszene war seinerzeit der Hauptgrund weshalb Chess.com die Play-Magnus-Gruppe 2022 für einen vermutlich überhöhten Preis übernahm. Dafür verpflichtete sich Carlsen als Botschafter für Chess.com exklusiv tätig zu sein. Für ihr Produkt müssen die Norweger auf Magnus Carlsen jedenfalls noch verzichten. In gewisser Weise zeigen sie dabei Humor, indem sie einen Satz von Hans Niemann etwas abgewandelt in ihrer Pressemeldung untergebracht haben.
„Magnus Carlsen, co-founder of Take Take Take, will not be actively promoting the platform at launch. With Take Take Take now offering a full play and learning experience, it enters territory that conflicts with his ambassador agreement with Chess.com. He remains a co-founder and the company’s largest shareholder, and the team expects his involvement to resume once those contractual constraints change. For now, the product will have to speak for itself.“ (Originalzitat aus der Pressemeldung von Take Take Take vom 6. April 2026)
Es mag ein Zufall sein, aber einen Tag (7. April) später startet Netflix seine Dokumentation zur Kontroverse Carlsen-Niemann. Einen stehenden Begriff hat Hans Niemann eingeführt, der Danny Rensch, den CCO, den Chief Chess Officer, von Chess.com nach eigener Aussage hart getroffen hat. Niemann bezeichnete seine Gegner in der Kontroverse als Schach-Mafia, wobei er Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura ursprünglich mit einbezog. Inzwischen scheint Niemann diesen Begriff vor allem für den Monopolisten Chess.com zu verwenden. Niemann selbst versucht mit „Endgame.ai“ eine eigene Spiel-Plattform zu promoten. Unabhängig davon wer sich in Zukunft mit welchem Geschäftsmodell durchsetzt. Konkurrenz könnte der Branche und sogar Chess.com helfen, eine bessere Online-Erlebniswelt zu schaffen. Schachspieler sollten die jüngsten Entwicklungen also begrüßen. Noch ist keine Antwort der Platzhirsche aus den USA bekannt, aber man kann sich auf manche Wortgefechte in den nächsten Tagen und Wochen freuen.
Was angekündigt wurde (6. April 2026)
Das norwegische Unternehmen „Take, Take, Take“ bringt ein größeres Update auf den Markt: eine umfassende soziale Schachplattform mit Spiel- und Lernfunktionen. Die Norweger setzen dabei auf künstliche Intelligenz, um Spielern unterschiedlicher Spielstärke Erklärungen zu Plänen, Drohungen und Zugalternativen liefern zu können. Die später kostenpflichtige App ermöglicht zudem das einfache Teilen von Partien mit Freunden und soll den sozialen Aspekt von Online-Schachspielen betonen. Das ist eine wegweisende Neuerung für das Unternehmen, wie deren CEO Mats André Kristiansen erklärt. Die Ankündigung hat strategische Bedeutung im weltweiten Online-Schach-Geschäft. Bislang habe man wegen der Zusammenarbeit mit dem US-Branchenprimus „Chess.com“ eine eigene Spielzone vermieden. Die Norweger stellten laut Kristiansen fest, dass die Zusammenarbeit mit Chess.com nicht auf der Basis gemeinsamer Ziele vorankam. Jetzt wurde eine exklusive Partnerschaft mit dem Open-Source Unternehmen und Technologieführer „Lichess“ verkündet, um zukünftig den Nutzern der eigenen App jederzeitiges Spielen zu ermöglichen. Schach lernen ohne es direkt Ausprobieren zu können hat für die Norweger keine Zukunft. Jetzt folgt der Bruch mit den US-Amerikanern. Künftig können Nutzer durch die Zusammenarbeit mit Lichess jederzeit Gegner finden.
Der „Director of Operations“ von Lichess, Theo Wait, betonte in einem eingebundenen Interview zur Presseerklärung der Norweger, dass die Zusammenarbeit aus seiner Sicht ein wettbewerbsorientiertes, gesünderes Schach-Ökosystem schaffe [ich mag den Begriff]. Lichess bleibt weiterhin seiner Unternehmensphilosophie „Open Source“ verbunden und ist weiterhin in seiner Schnittstelle offen. Für Anwender bleibt die Spielplattform kostenlos. „Take Take Take“ wird im Gegenzug finanziell zur Weiterentwicklung von Lichess beitragen, heißt es.
Netflix bringt mehrere „Untold“-Dokumentationen über Sportgeschichten in Spielfilmlänge heraus. „Chess Mates“ heißt die Netflix-Folge zu den Betrugsvorwürfen von Magnus Carlsen und Hans Niemann. Die Folge erscheint am 7. April 2026 und dürfte für weltweite Aufmerksamkeit sorgen.
Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. Die einzige entschiedene Partie wurde durch einen groben und völlig unnötigen Fehler entschieden. Tan leistete sich einen ihrer nicht untypischen Fehler, die man auch im letzten WM-Kampf gegen Ju Wenjun häufiger sah. Divya Deshmukh versuchte 135 Züge lang zu gewinnen. es gelang ihr nicht. Die Partie dauerte bis 21.45 Uhr Ortszeit, ging also über sechs Stunden.
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Wer die Partien ohne Kommentare nachspielen oder herunterladen möchte, der ist hier richtig. In der offenen Klasse gab es in der siebten Runde nur eine entschiedene Partie der beiden Kellerspieler. Wei Yi schafften den Anschluss und für den Russen Andreij Esipenko dürfte sich das Turnier jetzt sehr lang anfühlen. Nach den Remisen von Praggnanandhaa und Anish Giri heute scheint nur der US-Amerikaner Fabiano Caruana realistische Chancen für eine erfolgreiche Aufholjagd zu haben.
Die Partien sind sortiert in der Reihenfolge in der sie beendet wurden. Tatsächlich passierte in der siebten Runde nicht wirklich viel. Lediglich der Chinese Wei Yi zeigte wie stark er eigentlich sein kann. Man wird sehen, ob ihm dieser Sieg genügend Selbstvertrauen gibt, um eine bessere zweite Turnierhälfte zu spielen.
Lichess-Interviews von Theo Waits mit dem Turnierdominator Javokhir Sindarov (Usbekistan) und seinem Gegner nach der siebten Runde. Lichess ist der weltweite Technologieführer von Schachplattformen.
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